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Fokker

Geschichtliches

Aus wirtschaftlichen Gründen suchte sich der Niederländer Anton Herman Gerard Fokker 1912 das norddeutsche Schwerin als Standort für seine "AHG Fokker Aeroplanbau" aus. Eine Entscheidung die sich lohnte, denn für die ersten Luftschlachten im ersten Weltkrieg benötigte die deutsche Armee Flugzeuge und Fokker konnte sie liefern. Max Immelmann, Oswald Boelcke und natürlich Manfred von Richthofen mit seiner roten Dr.I legten damals in Fokker-Flugzeugen die Grundlagen für den Luftkampf. Nach dem Krieg wurde die Fabrik in sechs Wochen per Eisenbahn in die Niederlande verlegt, wo der Bau von Flugzeugen nicht verboten war. Ende der 80er Jahre übernahm sich Fokker an den Entwicklungskosten für die Modelle Fokker 50 und Fokker 100, die Fokker 70 schließlich verkaufte sich nur schleppend und nach einer kurzen Partnerschaft mit der Deutsche Aerospace AG wurde 1996 die Produktion eingestellt.
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